Turbulente Zeiten

Die Wirren dieser Zeit haben auch in unserer Heimat Spuren hinterlassen. Es waren jedoch nicht die Zänkereien in der großen Politik, die den kleinen Mann interessierten. Es kümmerte ihn wenig, dass Augsburg, Nördlingen und Weißenburg ihren Status als "Freie Reichsstädte" verloren und Bayern einverleibt wurden, dass die Reichsabtei Kaisheim säkularisiert, das Hochstift Eichstätt und die Besitzungen des Domkapitels dem Großherzog von Toscana zugeschanzt wurden und das Fürstentum Neuburg seine Selbständigkeit noch über ein paar Jahre hinüberretten konnte ehe es dem Königreich Bayern einverleibt wurde.
Das Dorfleben hatte andere Sorgen: Die wiederholten Durchzüge kaiserlicher wie auch französischer Truppen bescherten der Bevölkerung drückende Belastungen. Kontributionen (Kriegszahlungen) und Requisitionen (Beschlagnahmungen), Fuhrdienste und Schanzarbeiten sowie ständige Quartierlasten und willkürliche Übergriffe schufen eine Atmosphäre ständiger Angst und Bedrängnis und zunehmend drückende Not

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Düstere Vorzeichen


Ein Blick in die Vergangenheit Geschichte der Pfarrei Der Roemerstein von Wolferstadt Hagau Das Ehehaftbuch von 1571 Franzosen in Wolferstadt
1796-1806
Geschichtliches
von
Zwerchstrass
Sühne für Mord und Totschlag Anwesen
und deren Besitzer im 19.Jahrhundert
Gefallen für...............
1939/1945
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Wolferstadt im Licht der Ehehaft von 1571 Geschichte der Schule 300 Jahre St.Laurentiuskapelle Quellen der Ortsgeschichte: Gemeinderechnungen
1796-1806

Franzosenzeit
1796-1810

Kriege gegen Frankreich
Turbulente Zeiten
Düstere Vorzeichen
Die Lage spitzt sich zu
Drohende Viehseuche
Truppenbewegungen
Mit Mann und Ross und Wagen
Soldaten im Dorf
Quartier beim Oberen Wirt
Quartier beim Unteren Wirt
Franzosen im Pfarrhof
Schanzarbeiten
Requisition und Execution
1805: Französische Husaren im Dorf
1805:Napoleon in Nördlingen
Einquartierungen 1806
Im Dienste der Franzosen
Säkularisation