FPN 33222 C Im Felde, 1.4.1944

Sehr geehrte Frau Herrmann

Es ist meine traurige Pflicht, Ihnen mitteilen zu müssen, daß Ihr Sohn, der Obergefreite Hans Hasmiller, seit dem 8.2.1944 vermißt ist.
Ihr Sohn befand sich bei dem Gefangenenwachzug der Division, die im Kessel von Tscherkassy eingeschlossen war, bis zum 8.2.1944 bei Goroditsche ( Raum von Tscherkassy ). Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
Die Kompanie hat in der Folgezeit alles getan, um über den Verbleib Ihres Sohnes etwas erfahren zu können. Leider haben alle diese Versuche zu keinem Ergebnis geführt. Sollten Sie von einem Lazarett oder sonstwie von Ihrem Sohn Nachricht erhalten oder inzwischen erhalten haben, so bittet die Einheit um umgehenden Bescheid. Sobald die Einheit in Zukunft irgend etwas über den Verbleib Ihres Sohnes erfahren sollte, erhalten Sie unverzüglich Nachricht. - Seien Sie, geehrte Frau Herrmann, überzeugt, daß von hier aus alles geschieht, um den Verbleib Ihres Sohnes, der sich stets als pflichteifriger Soldat und guter Kamerad erwiesen hat, aufzuklären.
In der Hoffnung, bald durch einen trostreichen und zuversichtlichen Bescheid, das Leid, das Sie betroffen hat, lindern zu können, grüßt Sie in aufrichtigem Mitgefühl

gez. Tutschel,

Leutnant und Kompanieführer

Im Laufe des Monats April 1944 kam vom östlichen Kriegsschauplatz die Hiobsbotschaft, daß Johann Hasmiller, Obergefreiter, seit dem 8.2.1944 vermißt sei

Johann Hasmiller

Obergefreiter

Vermisst seit dem 8. Februar 1944


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