Im Felde, den 4.2.44

Sehr verehrte Frau Huber

Mit tiefem Weh und großer Anteilnahme muß ich Ihnen die traurige Nachricht übermitteln, daß Ihr so tapferer Gatte sein Leben gab getreu seinem Fahneneid im harten Krieg gegen den Bolschewismus. - Im Namen der Kompanie und seiner Kameraden spreche ich Ihnen mein innigstes Beileid aus und versichere Ihnen die Anteilnahme aller. Wir werden ihn nie vergessen.
Die Kompanie lag am 3.2.44 in hartem Abwehrkampf in der Stellung bei der Ortschaft Ptitsch. Mit seinen Kameraden verteidigte er den heißumkämpften Bahndamm und wurde dabei durch Granatsplitter am Rücken so schwer verwundet, daß der Tod auf der Stelle eintrat. - Möge die Gewißheit, daß Ihr Gatte, der uns allen ein guter Kamerad war, sein Leben für den Bestand von Volk, Führer und Reich hingegeben hat, Ihnen ein kleiner Trost in Ihrem schweren Leid sein, das Sie betroffen hat. - Ihr Gatte wurde auf dem Friedhof in Mizury, etwa 15 km südwestlich Ptitsch, zur letzten Ruhe gebettet. - In aufrichtigem Mitgefühl grüßt Sie Ihr

gez. Probst

Leutnant und Komp.Führer

Sebastian Huber

Obergefreiter in einem Gren.Rgt. - 35 Jahre
Gefallen am 3. Februar 1944 bei Ptitsch, Rußland


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