Gemeind-Rechnung

des Dorfs

Wolferstatt




geführt von

Anton Schlicker des Gerichts
Stephan Weiß
Joseph Merz und
Thomas Gutmann

-------







von Liechtmeß 1799

bis dahin 1800

id est

pro Anno




1799



Einnahm an ferntigem Receß

fl

Xr

h

Dieser bestund laut ferntiger Rechnung fol. 26a in
946
50
5 2/6

Einnahm an Wiestheilen

fl

Xr

h

Diese betrugen sonst von jedem Haus 10 Xr, von 9o Gemeindshäusern also 15 fl.- Weilen aber selbe von ao. 1774 an wegen theuren Zeiten nicht mehr bezohen worden, so kommt hieher
---- ---- ----

Einnahm an Baadgeld

fl

Xr

h

Anheuer
---- ---- ----

Einnahm an Waid-Geld

fl

Xr

h

desgleichen ---- ---- ----

Einnahm an Nachheu von den Herbstwiesen

fl

Xr

h

Mathias Aurnhammer zu Rothenberg
-- 45
-
Johann Dirr
- 30
-

Summa

1

15

-

Einnahm an Nachheu, so jährlich gereicht wird

fl

Xr

h

Dirregern

- - -
Martin Kraus
- 15
-
Franz Rusch
- 15 -
Johann Färber
- 12
-
Moßberg
- - -
Martin Jung
- 12
-
Titl. H. Pfarrer
- 15
-
Johann Färber
- 6
-
Martin Rusch
- 12
-
Andreas Vogel
- 10
-
Joseph Weiß jun. und Johann Georg Weber dahier
- 15
-
Martin Kraus
- 6
-

Einnahm an dem jährl. Nachheu

fl

Xr

h

Scheidwiesen
- - -
Leopold Katzenberger und Xaver Schmid
1
- -
Xaveri Mielich und Xaveri Schmid
1
- -
Mielinger Gartengeld
- - -
Martin Stachel
- 30
-
Mühlranken
- 30 -
Lorenz Leinfelder
- 30
-
Weydacher Espan
- - -
Michl Aurnhammer und Joseph Weiß jun.
- 18 -
Stephan Jung
- 6
-
Martin Jung
- 6
-
Joseph Weiß jun.
- 6
-
Andreas Rusch und Lorenz Bickelbacher modo Xaveri Schmid
- 9
-
Joseph Weiß jun.
- 9
-

Summa:

5

52

-

Einnahm an Gemeind-Maßen,

fl

Xr

h

Jetzt, da die Gemeind-Hölzer vertheilt worden an Gemeindstheilen wegen vertheilten Gemeind-Hölzern hat jedes Gemeinds-Haus jährl. zu bezahlen 30 Xr

- - -
2 Michael Ferber
- 30
-
3
Martin Stachel
- 30
--
4
Anton Fürst
- 30
-
5
Titl. Herr Amtskastner
- 30
-
6
Simon Gerber
- 30
-
7
Lorenz Bickelbacher modo Xaveri Merz
- 30
-
8
Magdalena Schmidmeyer
- 30
-
9
Joseph Wenninger
- 15
-
9
Philipp Dirr
- 15
-
10
Jakob Vogel
- 30
-
11
Johann Heckl, modo Sebastian Erdtle
- 30
-
12
Michael Binder
- 30
-
13
Andreas Vogl
- 30
-
14
Joseph Weiß jun.
- 30
-
15
Andreas Hammel
- 30
-
16
Ferdinand Eigenmann
- 30
-
17
Jakob Hueber
- 30
-
18
Thomas Mayr
- 30
-
19
Anton Wagenheimer
- 30
-
Andreas Merz
- 30
-
20
Karl Weiß
- 15
-
20
Georg Hammel
- 15
-
21
Johannes Merz
- 30
-
22
Joh. Georg Gehring
- 30
-
23
Paul Rösch
- 30
-
24
Simon Weber
- 30
-
25
Joseph Merkle
- 30
-
26
Johannes Koch, modo Johannes Mielich
- 30
-
27
- - -
28
Martin Kraus
- 30
-
29
Joh. Georg Weber
- 30
-
30
Joh. Georg Gerner
- 30
-
31
Joseph Kam
- 15
-
31
Johannes Weiß, modo Jakob Gutmann
- 15
-
32
Joseph Weiß sen.
- 30
-
33
Xaveri Fürst
- 30
-
34
Xaveri Mielich
- 30
-
35
Jakob Rebele - 30
-
36
Thomas Gutmann
- 30
-
37
Simon Uffinger
- 30
--
38
Armenhaus - - -
39
Lorenz Leinfelder
- 30
-
40
Johannes Ferber
- 30
-
41
Lorenz Wörrle
- 30
-
42
Joseph Wager
- 30
-
43
Georg Mielich
- 15
-
43
Johann Reicherzer
- 15
-
44
Martin Rusch
- 30
-
45
Willibald Schneid modo Franz Strehle
30
-
46
Franz Rusch
- 30
-
47
Kaspar Erdtle
- 15
-
47
Joseph Reisemeyer
- 15
-
48
Joseph Aurnhammer
- 30
-
49
Simon Burger
- 30
-
50
Sebastian Weiß
- 30
-
51 - - -
52 - - -
53
Lorenz Schneid
- 30
-
54
Stephan Jung
- 30
-
55
Franz Ottingers Wittib
- 30
-
56
Emmeran Kraus
- 30
-
57
Michael Fürst
- 30
-
58
Anton Schlicker
- 30
-
59
Leopold Katzenberger
- 30
-
60
Johann Schuller
- 30
-
61
Kaspar Backenbauer
- 30
-
62
Michael Schwalber
- 30
-
63
Joh. Georg Lill
- 30
-
64
Jakob Eigenmann
- 30
-
65
Johannes Aurnhammer
- 30
-
66
Andreas Schneid
- 30
-
67
Johannes Rapp
- 15
-
67
Johannes Pfeiffer
- 15
-
68
Johann Ferber
- 30
-
69
Heinrich Meyr
- 30
-
70
Johann Gruber
- 30
71
Martin Jung
- 30
-
72
Joseph Wörrle
- 30
-
73
Johannes Hönle
- 30
-
74
Michael Götz
- 15
-
74
Mathias Mayr
- 15
-
75
Joseph Ferbers Wittib
- 30
-
76
Johann Gutmanns Wittib
- 15
-
76
Regina Stöcklin
- 15
-
77
Joseph Frinner
- 15
-
77
Mathias Huber
- 15
-
78
Wilibald Schaar
- 30
-
79
- - -
80
Franz Heckl
30
81
Johann Gratzmeyr
- 30
-
82
Stephan Weiß - 30
-
83
Johann Vogl
- 30
-
84
Andreas Rusch
- 30
-
85
Lorenz Grubers Wittib
- 30
-
86
Kaspar Kraus
- 30
-
87
Joseph Merz
- 30
-
88
Andreas Beistle
- 30
-
89
Leonhard Ferber
- 30
-
90
Baltas Dirr
- 30
-
91
Andreas Frankens Wittib
- 30
-
92
Thomas Englhard
- 30
-
93
Franz Vogl
- 30
-
96
Joseph Rösch
- 30
-
97
Joh. Georg Meyr
- 15
-
98
Maria Anna Huberin
- 15
-

Summa der Einnahm von Gemeind-Mäßen, jetzt Gemeinds-Theilen

45

----

----

Einnahm an Bauhölzern

fl

Xr

h

Nichts

---- ---- ----

Einnahm an verkauften Brenn-, Abholz und Windwürfen so anderes

fl

Xr

h

Anheuer ebenfalls

---- ---- ----

Einnahm an verkauften Zaunstecken

f

Xr

h

Ebenfalls

---- ---- ----

Einnahm an Inwohner Geld

fl

Xr

h

Anton Aurnhammers Wittib Catharina
- 15
-
Franz Behringer et Conjux
- 30
-
Juliana Kotterin
- 15
-
Georg Ruprechts Wittib
- 15
-
Anton Holzbacher et Conjux
- 30
-
Anton Vogl et Conjux
- 30
-
Maria Anna Sedlbäuerin
- 15
-

Summa

2

30

-

Einnahm an Capital-Zinsen

fl

Xr

h

Mathias Huber Keisersheimisch dahier zahlt von den unterm 17. Febr. 1800 abbezahlten 38 fl Capital Zins und ratum vom 2ten Febr. 1799 bis den 17. Febr.1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath mit
1
58
6
Franz Ottingers Wittib von den unterm 18.Febr.1800 abbezahlten 10 fl Capital Zins und ratum vom 2 ten Febr. 1799 bis 18. Febr. 1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath mit
- 31
2
Johann Schuller von den unterm 17.Febr.1800 abbezahltem 20 fl Capital Zins und ratum vom 2. Febr.1799 bis den 18.Febr.1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath mit
1
2
4
Joseph Kam von den unterm 14ten May 1800 abbezahlten 21 fl Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis den 14ten May pr. 1 Jahr 3 1/2 Monath mit
1
20
6
Lorenz Wörrle von den unterm 14. Merz 1800 abbezahlten 15 fl Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis den 14.Merz 1800 pr. 1 Jahr 1 1/3 Monath mit
- 55
-
Jakob Hueber von den unterm 17.Febr.1800 abbezahlten 15 fl Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis den 17.Febr.1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath
- 48
6
Joh.Georg Meyr von den unterm 17.Febr.1800 abbezahlten 15 fl Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1700 bis 17.Febr,1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath
- 48
6
Georg Gerner von den unterm 18,Febr.1800 abbezahlten 7 fl Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis den 18.Febr.1800 pr.1 Jahr 1/2 Monath
- 21
7
Jakob Vogels Wittib von den unterm 14.Mai 1800 abbezahlten 16 f 27 Xr Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis den 22.Febr.1800 pr.1 Jahr 3 1/2 Monath
1
3
1 1/2
Maria Anna Stöcklin von den unterm 22.Febr.1800 abbezahlten 5 f 30 Xr Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis 22.Febr.1800 pr. 1 Jahr 2/3 Monath
- 17
2
Michl Schwalber von den unterm 17.Febr.1800 abbezahlten 25 f Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis 22.Febr.1800 pr. 1 Jahr 1/2 Monath
1
18
1
Stephan Weiß hat von seinen aufgehabten 100 f Capital am 12.July 1799 abgeführt 85 f und zahlt hievon das ratum vom 2.Febr.bis 12.July 1799 pr. 5 1/4 Monath mit
1
50
4
Dann von den übrig noch unterm 17. Febr.1800 abbezahlten 15 f Capital Zins und ratum pr. 1 Jahr 1/2 Monath mit
- 48
6
Kaspar Erdtle von den unterm 13.Aug.1799 abbezahlten 30 f Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis 13.Aug.1799 pr.6 1/4 Monath mit
- 46
7
Lorenz Gruber von den unterm 13.Aug.1799 abbezahlten 40 f Capital Zins und ratum vom 2.Febr.1799 bis 13.Aug.1799 pr. 6 1/4 Monath
1
2
4

Summa der Zinsen

14

54

61/2

Einnahm an verzinslich alten Resten

f

Xr

h

Heuer
--- ---- ----

Einnahm an abgelegten Capitalien

fl

Xr

h

Wurden zwar für gegenwärtiges Jahr sammentl. aufliegende Capitalien abbezahlt mit 357 f 57 Xr kommen aber nur die an den Bürgermeister effective zu Hand bezahlte Capitalien hierorths in Einnahm zu schreiben, als:
- - -
von Stephan Weiß mit 85 - -
von Kaspar Erdtle mit 30 - -
von Lorenz Gruber mit 40
- -

Massen die übrig abbezahlte Capitalien ad 202 f 57 Xr in der besonders verfaßten Tabellarischen Übersicht privative einnahmlich und ausgablich verrechnet worden
Summa:



155

-

-

Einnahm Insgemein

fl

Xr

h

Der Fluhrer gibt für Wohnung in dem Baadhaus Hauszins
5
- -

Einnahm an Verborg

f

Xr

h

Laut ferntiger Rechnung fol. 25b bestehet solche in
697
57
7

Summarischer Nenner aller Einnahm

fl

Xr

h

An Receß
946
50
5 2/6
An Wiestheilen
--- --- ---
An Baadgeld
--- --- ---
An Waidgeld
--- --- ---
An Nachheu von Herbstwiesen
1
15
-
An jährlichem Nachheu
5
52
-
An Gemeinde-Theilen
45
- -
An verkauftem Bauholz
--- --- ---
An verkauftem Brenn- und Abholz
--- --- ---
An verkauften Zaunstecken
--- --- ---
An Inwohner Geld
2
30
An Capital-Zinsen
14
54
6 1/2
An abgelegten Capitalien
155
- -
Insgemein
5
- -
An Verborg
697
20
2 5/6

Summarum

1874

20

2 5/6

AUSGABEN

- - -

Ausgab auf Deputata

fl

Xr

h

Für Machung dieser Rechnung
2
- -
H.Revidenten pro Revisione
- 30
-
Dem Schreiber solche zu schreiben
1
- -
Dem Rechnungsführer die Einnahm und Ausgab zu schreiben
1
- -
Demselben bey Übergebung der Rechnung
1
- -
Dem Amtsknecht
- 12
-

Zöhrungs Deputata bey der Hirtendingung

fl

Xr

h

H. Kastner
1
30
-
Denen 3 Gemeindsbürgermeistern
1
- -
Denen 8 Gerichtspersohnen
3
12
-
Den Mayrhofbesitzern
1 - -
Dem Amtsknecht
- 15
-
Dem Fluhrer mit Einschluß des Stubenheitzens
- 12
-

Bey Abhörung der Gemeinds Rechnung

f

Xr

h

Titl. H. Kastner
1
30
-
Denen 8 Gerichtspersohnen jedem 24 Xr
3
12
-
Den 3 alt und 3 neuen Gemeindsbürgermeistern jedem 20 Xr
2
- -
Dem Amtsknecht
- 30
-
Dem Fluhrer
- 12
-

Zöhrungs Deputata am Feste Corporis Christi

fl

Xr

h

betragen zur Helfte mit dem Heiligen hieher
3
2
-

Summa auf Deputata

23

17

-

Da an vorigen Deputaten vermög der Tabellarischen Übersicht über der Schulden- und Vermögensstand der Wolfersstädtischen Gemeinds Rechnungen von Amtsschreiber Herker oben bemerkte 6 f 30 Xr bezahlt worden, so kommen für gegenwärtig nur hieher setzen 16 47 -

Ausgab auf Zöhrungen

fl

Xr

h

Die Gemeinder haben an der letzten Gemeinds Rechnung a`4 Xr gewöhnlicher Maßen verzöhrt beym unteren und oberen Wirth
4
24
-
Für Heitzung der Stuben bey der Gemeinds Rechnung
- 30
-
Deswegen bey der Hirtendingung
- 30
-
Dem Fluhrer deswegen
- 12
-
Bey Besichtigung der Schaafe wurde verzöhrt
1
30
-
Wegen Abschneidung der Hörner wurde den Bürgermeistern und Hürthen bezahlt
1
30
-
Bey Ausbindung der Gemeindschläge wurde an Andreas Merz Forster dahier bezahlt
1
6
-
Den Bürgermeistern deswegen
1
- -
Dem Fluhrer aus dieser Ursach
- 15
-
Dem Forster von Zwergstraß wegen Schläg ausbinden
1
6
-
Den 2 Jägersburschen
- 30
-
Den 4 Bürgermeistern deswegen
1
- -
Den 4 Bürgermeistern wegen Flachsvisitation
1
- -
Dem Amtsknecht deswegen
1
- -
Den 4 Bürgermeistern wegen Besichtigung der Kamine
2
- -
Dem Amtsknecht
- 30
-
Diesem wegen Laternenvisitation
- 30
-
Bey Übergab der Rechnung wurde an die alten und neuen Bürgermeister bezahlt
2
40
-
An den Amtsknecht von Monheim wurde wegen Landkapitulanten Auswahl laut Zettel bezahlt
8
26
An Andreas Merz, Forster dahier, wegen Anweisung des Spänholzes im Schwanzberg
1
6
-
Den 2 Gerichtspersohnen und 2 Bürgermeistern
- 48
-

Summa:

31

33

-

Ausgab auf Bauwesen

fl

Xr

h

Einem Bürgermeister und dem Fluhrer wurde für das Steeglegen bezahlt
- 30
-
Dem Fluhrer wegen Ausschlagung des Grabens auf der Straß
- 45
-
An Joseph Wenninger, Schmiedemeister dahier, wurde für Arbeith in das Krauthhaus bezahlt
- 54
-
An Thomas Englhard, Maurermeister dahier, für Arbeith im Krauthaus
1
- -
An Kaspar Roschmann, Glaser von Wemding, für Arbeith im Hirthenhaus
- 20
-
An Thomas Englhard, Maurermeister dahier, für Arbeit in dem Brech- und Hirthenhaus laut Zettl bezahlt
1
24
-
An Ferdinand Eigenmann, Zimmermeister dahier, für Arbeith an dem Gemeindsbronnen so anderen laut Zettl
5
2
-
Dem Fluhrer einen Graben in der Baadgasse zu machen pr. 3 Täg des Tags a`15 Xr
- 45
-
Dem Schmidtmeister Wenninger für Beschlagung des Schäfkarrens
2
45
-
An Anton Wagenheimer zahlt wegen Verfertigung eines neuen Schäfkarrens
4
44
-

Ausgab auf Besoldung

fl

Xr

h

Den Nachtwächtern sind auf ihre Besoldung bezahlt worden
Addition
9
2
- -
Dem Fluhrer seine Besoldung mit
5
- -
Den Wetterknechten Michael Fürst, Joseph Kam und Baltas Dir jedem 45 Xr
2
15
-
Dem Zimmermeister Ferdinand Eigenmann sein gewöhnl. Warthgeld mit
1
30
-
Da das Baadhaus verkauft, sohin dem Gemeindsbaader die Wohnbung hiedurch respve. genommen worden, so wurden solchem accordiertermaßen für das 3. Jar vergütet:
10
- -

Summa:

29

45

-

Ausgab auf Quartierkösten

fl

Xr

h

Diese sind in der besonderen Gemeinds - Rechnung vorgetragen, hieher also
--- --- --

Ausgab auf hingeliehenes Geld

- - -
Heuer
--- --- --

Ausgab Insgemein

fl

Xr

h

Zu dem Gotteshaus St. Martin Wachsgeld bezahlt
20
Für Brandversicherung des Baadhauses ab 150 f und des Hirthenhauses ab 200 f pr. 2 Xr durch Amtsschreiber Herker zahlt, ergo
--- --- --
An Jakob Huber wurde für Ausräumung des Kirchgäßchens bezahlt
- 6
-
Dem Fluhrer wegen Ausbessereung des Weegs nach Hagau
- 15
-
Dem Kapellmeßner wegen Wetterleithen bezahlt
1
- -
Dem Krauthhürthen wurde für Pulver zur Notwehr bezahlt
- 15
-
Wegen einem Kreuzgang nach Wemding am Fest Mariä Heimsuchung wurde bezahlt
3
- -
Für eine Signatur vom Forstmat Monheim ind Betreff der Gemeinds Holzvertheilung
1
54
An der Kapellkirchweih wurde dem Corporal und 2 Mousquetiers bezahlt
- 50
-
An der 2. Kirchweih wurde dem Corporal und 4 Mousquetiers bezahlt
1
20
-
An Schulmeister dahier, Anton Böswald, wurde wegen 3 Lobämtern, näml. am Schauertag, Festo St. Wendelini und Festo St. Leonhardi bezahlt
- 51
-
An den Uhrmacher zu Monheim das gewöhnl. Warthgeld mit
2
- -
Einem Bothen, welcher zu Möhren den St. Rupertus-Schlüssel wegen hier sich befindenden wütenden Hunden abgeholt hat
- 12
-
Einem collectierenden Geistlichen wurde pro Clemosine verabreicht
- 6
-
Ferner wurden 2 armen Geistlichen jedem 3 Xr verabreicht
- 6
-
Einem verunglückten Handelsmann
- 6
-
Dem Weegmacher von Monheim für Zöhrung zahlt
- 30
-
Wegen Weegmachen wurde auf den Anspan, der selber nicht hinlänglich war, bezahlt
1
- -
Für Schreib Materialien kommen anzusetzen
- 24
-
Dem Fluhrer und einem Buben, da der Roßhirth nicht gehüethet hat, für Hüetherlohn
- 35
-
An Amtsknecht dahier wegen Abhollung der 3 Landkapitulanten pro 1799
3
- -
Dem Roßhürthen wurde auf seinen Lohn, da er nicht mehr hüethen wollte, bezahlt
3
- -

Summa.

20

50

-

Ausgab auf Abgang und Nachlaß

fl

Xr

h

Franz Scharrers Wittib dahier haftet schon mehrere Jahre 30 Xr. Da aber selbe gestorben und Thomas Brandl zu Wemding diese 30 Xr schuldig seyn soll, so aber illiquid ist, so kommen solche abzuschreiben mit 30 Xr
- 30
-
Da von nachstehenden alten Verborgs-Posten zu Händen des Gerichts-Bürgermeisters Anton Schlicker nur von den erlegt Johann Aurnhammersche Kaufschillings-Geldern 66 f effective gekommen, die übrige derley Verborgs-Posten aber von fol. 18 bis 21 inclusiv mit 612 f 35 Xr 3 H privative verrechnet und bezahlt worden, so kommen hierorths in Abgang zu schreiben solche
612
35
3

Summa:

613

5

3

Ausgab auf Verborg

fl

Xr

h

Joseph Wager hat seinen Verborg vermög Tabellarischer Übersicht über den Schulden- und Vermögensstand der Wolferstädtischen Gemeinds-Rechnungen pro annis 1796/97, 1797/98, 1798/99, dann von Liechtmeß 1799 bis 1.Jenner 1800 abgeführt mit 1 f 12 Xr; Rest also nichts
--- --- --
Jakob Hueber hat ebenfalls laut besagter Tabellarischen Übersicht den Rest abgeführt mit 22 f 5 Xr, Rest also
--- --- --
Die Gemeind zu Rothenberg restiert für Quartier Concurrenz pro 1784
5
- -
Die Gemeind zu Zwergstraß an Quartier Concurrenz pro 1784
9
- -
Georg Ruprechts Wittib hat ihren Rest vermög besagter Tabellarischen Übersicht abgeführt ad 1 f 30 Xr; Rest also
--- --- --
Martin Stachl hat ebenfalls laut besagter Übersicht seinen Rest abgeführt mit 51 f 40 Xr; restiert also
--- --- --
Franz Scharrers Wittib ist gestorben und Thomas Brandl von Wemding statt selber 30 Xr schuldig seyn soll, solcher aber illiquid ist, so kommen solche in Abgang fol. 17 zu schreiben mit 30 Xr; hieher
--- --- --
Magdalena Kotterin hat vermög besagter Tabellarischer Übersicht ihren Rest abbezahlt mit 1 f; Rest also:
--- --- --
Johann Englhard restiert noch für Gemeinds Mäß pro 1795
- 30
-
Michl Schwalber hat seinen Rest ad 5 f 45 Xr vermög Tabellarischer Übersicht abgeführt; Rest
--- --- --
Anton Wagenheimer ebenfalls laut ofterwähnter Tabellarischen Übersicht abgeführt
2 f 30 Xr; Rest also
--- --- --
Andreas Rusch hat desgleichen laut Tabellarische Übersicht abgeführt
33 f 32 Xr 4hl
--- --- --
Anton Holzbacher et Conjux haben ebenfalls laut besagter Übersicht abgeführt
3 f 30 Xr; restieren also hierorths
--- --- --
Michl Götz desgleichen laut besagter Übersicht bezahlt 3 f 25 Xr; Rest also
--- --- --
Mathias Meyr pari modo abgeführt 3 f 35 Xr; Rest also
--- --- --
Johann Kratzmeyr auf gleiche Art laut besagter Tabellarischen Übersicht
1 f 42 Xr; Rest sohin:
--- --- --
Joseph Frimmer nicht minder den Rest laut besagter Übersicht bezahlt
7 f 35 Xr; Rest also:
--- --- --
Thomas Englhard ebenfalls laut besagter Tabellarischen Übersicht bezahlt
5 f 54 Xr; Rest also:
--- --- --
Lorenz Leinfelder eben auf gleiche Weise laut Tabellarischer Übersicht bezahlt 10 f 20 Xr; Rest:
--- --- --
Simon Burger hat laut mehr mentionierter Tabellarischen Übersicht ebenfalls den Rest bezahlt mit 2 f 4 Xr; Rest also:
--- --- --
Jakob Vogls Wittib zahlt auch auf gleiche Weise ihren Rückstand mit 5 f 5 Xr 3 H; Rest also --- --- --
Michl Aurnhammer restiert für Gemeindmäß pro 1792 noch
- 30
-
Joh. Georg Förk von 30 f Capital Zinsratum pro 1792
1
7
4
Joseph Kam hat vermög Tabellarischen Übersicht seinen Rest abgeführt mit
22 Xr 4 H; Rest also
--- --- --
Andreas Frankens Wittib zahlt Inhalt eben dieses Conspects den Rückstand
ad 6 f 15 Xr.
--- --- --
Maria Anna Sedlbäuerin zahlt mittels solcher Abrechnung 1 f ; Rest also
--- --- ---
Desgleichen Anton Aurnhammers Wittib 15 Xr; Rest also
---
---
---
Mathias Hueber zahlt ebenfalls mittels solcher Abrechnung 5 f 48 Xr; Rest also
--- --- --
Thomas Gutmann pari modo bezahlt abgerechneter Maßen 1 f 42 Xr; Rest
--- --- ---
Lorenz Wörrle zahlt ebenfalls durch Tabellarische Conspects Abrechnung 3 f 15 Xr; Rest
--- --- ---
Thomas Meyr zahlt gleichfalls den Rest laut Tabellarischer Übersicht mit 35 f 22 Xr; --- --- --
Stephan, modo Mathias Aurnhammer zu Rothenberg restiert noch für Nachheu pro 1796, 97 et 98 et 99
3 --- ----
Johann Ferber zahlt laut oft berührter Tabellarischer Übersicht den Rest mit 9 f 189 Xr; restiert sohin
--- --- ---
Xaveri Mielich zahlt ebenfalls laut solcher Übersicht den Rest ad 2 f; restiert sohin
--- --- ---
Stephan Jung zahlt auf gleiche Weise den Rest mit 8 f 6 Xr; restiert also
--- --- ---
Michael Ferber tahlt ebenfalls mittels Tabellarischer Übersichts Abrechnung 30 Xr; restiert
--- --- ---
Franz Ottingers Wittib zahlt pari modo 1 f 30 Xr; restiert also
--- --- ---
Anton Schlicker zahlt ebenfalls mittels solcher Abrechnung 1 f; restiert sohin --- --- ---
Franz Heckels Verborg wurde auch mittels Tabellarischer Übersicht getilgt mit 42 f 21 Xr; Rest also
--- --- ---
Georg Lill zahlt durch gleiche Abrechnung den Rest ad 10 f 56 Xr; Rest:
--- --- ---
Lorenz Gruber zahlt nicht minder den Rest ad 4 f durch diese Tabellarische Übersicht; restiert mithin:
--- --- ---
Lorenz Schneid bezahlt seinen Verborg mit 16 f 8 Xr; restiert also
--- --- ---
Johannes Koch zahlt ebenfalls durch solche Übersicht-Abrechnung den Verborg mit 26 f 47 Xr; restiert also
--- --- ---
Georg Hammel zahlt im gleichen den Rest ad 9 f mittels solcher Abrechnung; restiert also
--- --- ---
Leopold Katzenberger auf gleiche Weis des Rest ad 23 f; restiert somit
--- --- ---
Bernhard Ferber tilget seinen Verborg ebenfalls durch Tabellarische Übersicht Abrechnung mit 3 f 30 Xr; ist also schuldig hierorths
--- --- ---
Johann Heckels Verborg wurde aus dessen Gandtmasse getilget mittels Tabellarischer Berechnung mit 17 f; restiert also --- --- ---
Johannes Merz zahlt durch Tabellarische Übersichts-Abrechnung 4 f 53 Xr; restiert --- --- ---
Michl Fürst zahlt ebenso den Rest ad 4 f 54 Xr; haftet also in Rückstand hierorths
--- --- ---
Paul Rösch zahlt ingleichen den Verborg laut oftbemerkter Berechnung mit 3 f 40 Xr; schuldet also:
--- --- ---
Xaveri Fürst hat abbezahlt durch mehr mentionierter Berechnung 50 Xr; Rest:
--- --- ---
Johann Aurnhammer zahlt an seinem Hauskaufschillings Rest zu Handen des Gerichtsbürgermeisters Schlicker 66 f; dann vermög tabellarischer Übersicht den weiteren Rest getilget mit 114 f. =180 f. Restiert also hierorths
--- --- ---
Johann Ferber, Müller, hat seinen Rest abbezahlt laut Tabellarischer Übersicht mit 18 Xr; restiert:
--- --- ---
Martin Jung zahlt auf gleiche Weise seinen Rückstand mit 48 Xr; restiert
--- --- ---
Nicht minder zahlt Philipp Dirr den Rückstand mit 15 Xr; restiert also --- --- ---
Eben so tilget Ferdinand Eigenmann seinen Rest mit 30 Xr; Rest sohin
--- --- ---
Johann Georg Gehring zahlt auch mittels Tabellarischer Übersichts Abrechung 30 Xr; rest
--- --- ---
Joh. Georg Gerner zahlt auf gleiche Art 57 Xr; restiert also --- --- ---
Eben so zahlt Wilibald Schneid den Rückstand ab mit 1 f 30 Xr; schuldet also hierorths
--- --- ---
Auf gleiche Weise Kaspar Backenbaur den Verborg mit 30 Xr; rest
--- --- ---
Jakob Eigenmann hat eben so seinen Verborg bezahlt mit 30 Xr; restiert also --- --- ---
Andreas Schneid hat ebenfalls 2 f Rückstand durch oftbemerkte Tabellarische Übersicht getilget; restiert mithin:
--- --- ---
Joseph Reisemeyr zahlt durch solche Abrechnung ebenfalls 1 f 30 Xr; restiert also
--- --- ---
Johann Rapp zahlt ingleichen durch Tabellarische Abrechnung 15 Xr; rest
--- --- ---
Joseph Ferbers Wittib zahlt durch gleiche Abrechnung 30 Xr.; Restiert also
--- --- ---
Wilibald Schaar tilget pari modo den Rest ad 4 f 2 Xr., schuldet also hierorths
--- --- ---
Baltas Dirr zahlt nicht weniger den haftenden Rückstand mit 30 Xr.; schuldet also --- --- ---
Joseph Rösch zahlt ingleichen 30 Xr.; restiert also
--- --- ---
Johann Georg Meyr befriediget ebenfalls die Gemeinde durch 1 f Rückstandszahlung und restiert hierorths
--- --- ---
Eben so auch Maria Anna Huberin mit 15 Xr; restiert also
--- --- ---
Martin Kraus bezahlt ebenfalls durch Tabellarische Übersichts-Berechnung 6 f 10 Xr; restiert also hierorths
--- --- ---
Pari modo tilget Anton Fürst seinen Rückstand mit 39 f 15 Xr; restiert mithin --- --- ---
Ingleichen Joseph Wörrle den Verborg mit 3 f 50 Xr; restiert somit:
--- --- ---
Franz Behringer bezahlt seine Schuld ebenfalls durch Abrechnung mit 30 Xr; rest
--- --- ---
Johann Henle zahlt ebenfalls den Verborg laut Tabellarischer Übersicht mit 30 Xr; restiert also
--- --- ---
Joseph Merkle zahlt ingleichen durch solche Tabellarische Übersichts-Berechnung 26 f 19 Xr; restiert somit
--- --- ---
Mathias Huber restiert Zinsraten vom abbezahlten 38 f Capital
1
58
6
Johann Schuller Zinsratum von abbezahlten 20 f Capital
1
2
4
Joseph Kam von abbezahlten 21 f Capital Zinsratum
1
20
6
Joh. Georg Meyr von abbezahlten 15 f Capital annoch das Zinsratum ad
- 48
6
Georg Gerner von abbezahlten 7 f Capital das Zinsratum ebenfalls mit
- 21
7
Jakob Vogels Wittib ebenfalls das Zinsratum von abbezahlten 16 f 27 Xr Capital
1
3
1 1/2
Maria Anna Stöcklin von abbezahlten 5 f 30 Xr Capital Zinsratum
- 17
2
Michl Schwalber von abbezahlten 25 f Capital ratum ad
1
18
1
Kaspar Erdtle von abbezahlten 30 f Capital ratum
46
7
Lorenz Gruber von abbezahlten 40 f Capital ratum
1
2
4

Summa des Verborgs

15

22

1/2

Summarischer Nenner aller Ausgaben

fl

Xr

h

Auf Deputata
16
47
-
Auf Zöhrung
31
33
-
Auf Bauwesen
18
9
-
Auf Besoldung
29
45
-
Auf Quartierkösten
--- --- ---
Auf hingeliehenes Geld
--- --- ---
Insgemein
20
50
Auf Abgang und Nachlaß
613
31
3 1/2
Auf Verborg
15
22
1/2

Summa

745

31

3 1/2

Auszug
aus der besonderen Gemeinds-Rechnung
über alle Einnahm und Ausgaben
in Betreff der Lieferungen, Fuhren pp pro 1798

fol.5b haben die Gemeindsbürgermeister für Ausschlagung der Quartiere 4 tägige Versäumnisse, Mühewaltung pp angesetzt a`15 Xr 8 f. Gleich wie nun auch das Amt wegen Einquartierung K.K. Mannschaft außerordentl. Bemühungen und Versäumnisse mit Abrechnungen, Gemeindsklagen, Abschriften gehabt hat; so kommt auch das Tagegeld laut Taxordnung mit 1 f 15 Xr; sohin von 4 Tag anzusetzen mit 5 fl.

fol.eod.haben die Bürgermeister wegen Ausschlagung der Rolle wegen Fuhren und Lieferungen pr. 1 Tag diät angesetzt, kommt also auch zu Amt deswegen anzusetzen 1 f 15 Xr

eod. fol. haben die Bürgermeister wegen Einquartierung und Ausschlagung der Rollen in Betreff der unterm 20. et 23. Merz einquartierter K.K.Truppen ebenfalls für 4 tägige Versäumnisse pp angesetzt 8 f, kommen ebenfalls zu Amt für außerordentliche Versäumnisse, Abrechnungen, Quartierausschlagen pp anzusetzen pr. 4 Tag 5 f

Da in dem Jahrgang 1796 man von Amtswegen nach Monheim zum dortigen Landrichteramt in Betreff der zu der französischen Armee zu liefernden Ochsen reisen mußte, hievon aber das Diät und Rittgeld noch nicht verrechnet und bezahlt worden, so kommen nachzutragen 3 f 45 Xr

Im nemlichen Jahre mußte man auch von Amtswegen zu besagtem Landrichteramt in Betreff des zur französischen Armee abzulieferndem Weitzens so nachmahls zu Geld angeschlagen und anrepartiert wordeb, reisen und somit das noch nicht bezahlte Diät und Rittgeld nachzutragen mit 3 f 45 Xr


Summa: 18 f 45 Xr
3

Verfaßt Wolferstadt, den 15. May 1799

Kasten- und Richteramt allda
lit. Schmidt
Joseph Mergl

-----------------------------------------

Plan

Schulden

f

Xr

H

-

Vermögen

f

Xr

H

An Fuhren pro 1796
502
36
- Aus dem Gemeindsvermögen kommt auf jeden Gemeindsbürger gleichheitlich zu vertheilen, als - - -
An Fuhren pro 1797
135
- - Die sämtl. von hiesigen Gemeindsmännern erhöbliche Reste betragen
670 55 -
An Capital
1100
- - Die Capitalien betragen noch
357 57 -
Scharwerk
174
- - Hievon treffen auf jeden ganzen Theil zu 90 gemeindtheil gerechnet 11 25 7
Summa:
1911
36
- auf einen Halbhäusler trifft
5 24 -
Wird von 1100f Capital die Helfte mit 550 f zur Verzinsung beybehalten, so kommen nur f. gegenwärtig zu bezahlen
550 - - - - - -
Summa 1361 36 - - - - -
welche folgender gestallten abgetan werden, als: von dem verkauften Holz im Hau
550
- - - - - -
nach der Roll zu 32 mahl überworfen a`27f 22X
876
- - - - - -

Summa

1426

- - - -- - -
Verbleiben übrig 64f 24Xr wovon die Jahreszinsen von obigen 1100f Capital entrichtet werden können mit

44

- - - - - -
Dann verbleiben zur Gemeind Cassa da ohnehin schon viele neuerliche Ausgaben bestritten werden

20

24

-- - - - -
-

64

24
- - - - -

Actum Wolferstadt den 5.Jenner 1799
wurde vorstehende Entwerfung denen von hiesiger Gemeinde-Ausschuß Erschienenen vorgelesen und von denen selben seinem ganzen Inhalt nach gebilliget mit dem Bemerken, daß die herrschaftl. Capitalschuld nicht gänzlich sondern nur bis auf ohngefähr 3 bis 400f hievon abbezahlt werden dürften, daß also mit Ausschluß jener 550f, welche von dem Holzverkauf im Hau erlöst worden, die Bezahlung der Schulden durch die Rolle-Anlage geschehen dürfte. Übrigens bitten die Unterschriebenen vorstehende Entwerfung zu Stand zu bringen und auf jeden Gemeindsmann nach dem Tabellarischen Plan von Columna 1 bis 9 nach seinem Guthaben oder Schuldenstand zu repartieren. Womit sie beschlossen und sich eigenhändig unterschrieben haben.

Actum ut supra

Josef Merkle, Martin Stachel, Simon Gerber, Joseph Weiß, Lorenz Schneid, Andreas Merz

Da nun nur 300f Capital zur hochgnädigen Herrschaft heimbezahlt werden, so kommen wirkl. abzuführende Schulden anzusetzen
111f 36Xr

dann 44f fällige Zinsen von 1100f , zusammen also

155 fl 36Xr

und sind solche nach der Rollen-Anlage zu 42 mahl überworfen zu bezahlen a`27f 52Xr 2H

1170f 3Xr

Verbleiben also noch zur Gemeind Cassa

14f 27X

----------------------------------




Einnahmen
an Etapetten - Geldern

Einnahmen
an Gemeinde-Anlagen

fl Xr h
Wegen K.K. Fuhren, Schanzarbeit, Quartieren so andern Auslagen wurde die Gemeinderolle 2 mahl überworfen und desertwegen a`27 f 15 Xr bezahlt
54
30
-
Wegen der unterm 10 ten July und 15.Aug. 1799 einquartierten K.K. Mannschaft wurde die Gemeinderolle 1 1/2 mahl überworfen und bezahlt a`27 f 15 Xr
40
52
4
Die Auswärtigen, welche in diesseitiger Flur Güter besitzen, wurden ebenfalls nach der Rolle 1 1/2 mahl angelegt und zahlen a` 3 f 47 Xr.4 1/2 H
5
41
2
Die Inwohner wurden deswegen einfach angelegt, so aussetzet
- 38
-
Wegen 41 Metzen 2 1/2 Viertel Haber und 16 Metzen 3 Viertel 2 Maßl Korn, so zum K.K. Magazin nach Donauwörth geliefert werden mußte, wurde eine 6fache Rollen-Anlage gemacht, so aussetzet ausschlüssig der auswärtigen Güter-Besitzer
163 30 -
Die Inwohner 2 mahl überworfen
1
6
Wegen K.K. Lieferungen, Fuhren und Ingolstätter Schanzarbeith wurde die Gemeinderolle 17 mahl überworfen, den 8ten Okt. 1799 und von hiesiger Gemeinde bezahlt
463
15
-
Die Auswärtigen, welche in hiesiger Fluhr Güter besitzen 5 mahl überworfen
18
57
6 1/2
Die Inwohner 4 1/2 mahl überworfen a`38 Xr
2
51
-
Wegen hier unterm 10. Nov. 1799 und 5. Aprill 1800 einquartierten K.K. Mannschaft und Pferden wurde die Gemeinderolle 3 mahl überworfen und bezahlt von hiesiger Gemeinde
81
45

Die Auswärtigen ebenfalls 3 mahl 11

22

5 1/2
die Inwohner 1 mahl
- 38
-
Wegen dem zur Russisch. Armee gelieferten Haber, Heu und Ochsen, dann wegen Fuhren von Donauwörth nach Günzburg wurde die Gemeinderolle den 2 ten May 1800 5 1/2 mahl überworfen und ausschlüssig der Kaisersheimischen Güter, so nach einfacher Rolle 2 f 56 Xr auswerfen, bezahlt von den noch verbleibenden 24 f 19 Xr zu 5 1/2 mahl überworfen
133
44
4
Die auswärtigen diesfluhrigen Güterbesitzer ebenfalls 5 1/2 mahl überworfen
20
51
4
Die Inwohner zweyfach angelegt
1
16
-
Wegen der unterm 10.Nov. 99 und 4. April 1800 einquartierten K.K. Truppen haben oben benannte 4 concurrierende Gemeinden hieher zur Halbscheid bezahlt
53
20
4
Wegen denen vom 1 ten Febr. bis 11. Aprill 1800 hier einquartierten K.K. Pontons-Mannschaft wurde die Rolle 52 mahl überworfen und zahlen die Wolferstädter
1417
- -
Die auswärtigen disfluhrigen Güterbesitzer
197
- -
Die Inwohner 10 mahl überworfen
6
20
-
In Rücksicht des Wachtmeisters Nett, so vom 1. Febr. bis 11. Aprill hier in Quartier gelegen, dann verschiedenen Einquartierungen und Unkösten wurde die hiesigen Gemeindeleuthe nach der Rolle 8 mahl überworfen, so aussetzet
218
- -
Die auswärtigen diesfluhrigen Güterbesitzer 8 mahl
30
20
4
Die Deckinger Burkardweiler Lehen Besitzer nur in Rücksicht des obbenannten Wachtmeister Nett 3 mahl überworfen
6
36
-
Die Inwohner dahier 1 mahl
- 38
-
Wegen Einquartierung des Wachtmeisters Nett haben die auswärtigen mitconcurrierenden Gemeinden zur Gemeinde Wolferstadt mit Einschluß anderer Unkösten und Einquartierungen bezahlt
123
18
-
Diese wegen der K.K. Pontons Mannschaft
46
19
7 1/2

Summa

3256

19

7 1/2

Einnahmen an aufgenommenen Capitalien

fl

Xr

h

Den 1. Juni 1799 wurde aus der Hand des Heiligpflegers Josef Merz dahier zur Bestreitung der Gemeindekosten ein zum Heiligen dahier gehöriges Capital aufgenommen mit
100
- -

Am 3 ten Aug. 1799 wurde von Tit. H. Amtskastner Schmid dahier vorgeschossen 25 f. Da aber hiervon 15 f abbezahlt worden, so kommen hier nur anzusetzen

10

-

-

Summa

110

-

-

Einnahme Insgemein

f

Xr

h

Wegen Haberlieferung zur K.K. Armee wurde vom wohllöbl. Landgericht Monheim vergüthet 25
10
3
Den 12. Sept. 1799 wurde von hochgnädiger Herrschnaft wegen K.K. Haber- u. Heulieferung vergüthet:
6
48
-
Vom Titl. H. Pfarrer deswegen
- 48
-
Vom Unteren Wirt dahier
- 3
-
Den 11. Oct. 1799 wurde von hochgnädiger Herrschaft wegen der Schanzarbeither vergütet a`18 Xr pr. Mann
86
24
-
Den 23. Oct. 1799 wurde von Tit. H. Landrichter zu Monheim wegen K.K. Magazins-Fuhren vergütheh lt. Schein:
36
47
-
An dem unterm 14. Oct. 1799 nach Donauwörth geliefertem Korn und Haber ist Übermaß geblieben, so verkauft worden pr.
8
15
-
Den 15. ejusd. wurde von hochgnädiger Herrschaft an Schanzarbeith vergüthet
30
- -
Den 28. Nov. 1799 wurde vom w.l. Landgericht zu Monheim wegen geleisteter Fuhren nach Eichstätt vergüthet
38
- -
Den 11. Dez. sind an dem nach Donauwörth geliefertem Heu und Haber zum K.K.Magazin übrig geblieben: 2 Metzen Korn, so solche in Anschlag kommen ad
3
15
-
Den 28. Aprill 1800 wurde von hochgnädiger Herrschaft resp. dem dahiesigen Kastenamt vergüthet wegen Schanzarbeithern zu Ingolstatt
35
12
-
Ferner wurde vom Landrichteramt Monheim wegen Lieferungen und Fuhren vergüthet
16
- 6
An denen bei Lorenz Schneid deponierten Holzgeldern wurde pr. Abschlag zur Schanzarbeith eingenohmen
24
- -
Dann bey Lorenz Schneid von solchen Holzgeldern zur Abschlagszahlung des Martin Stachel
40
- -

Summa

118

57

6

Summarischer Nenner aller Einnahmen

fl

Xr

h

1. An Etapetten Gelder
--- --- ---
2. Gemeinde-Anlagen
3256
19
7 1/2
3. aufgenommenen Capitalien
110
- -
4. vorjährige Restanten
107
- -
5. Insgemein
357
13
1

Summa

3824

33

2

Da Lorenz Bickelbacher von Hagau für Wilibald Scherrer von Wolferstadt wegen geleisteter Magazins-Fuhr von Donauwörth nach Schrobenhausen um 6 f zu viel erhalten hat, so wird dem Wilibald Scherer andurch der Auftrag ertheilt, derselbe solle jene 6 f dem Kaspar Rosenwirth von Decking Rothenberg wiederum herausbezahlen




Monheim, den 3. Mai 1799

Kurfürstl. Landgericht

-------------------------

Nota

Wurden zwar fol. 4a auf Fuhrwesen nach Ulm angesetzt 168 f, da aber der abgekommene Bürgermeister Joseph Merkle nur 71 f 30 Xr, effective bezahlt hat, die übrigen 96 f 30 Xr aber durch Tabellarische Übersicht-Berechnung de ao. 1800 bezahlt worden, so kommen von dem wirkl. von dem neu angehenden Bürgermeister Anton Schlicker an den abgekommenen zu bezahlenden Receß abzuschtreiben solche

96 f 30 Xr

------------------------------

fol. 4b wurden an Fuhren nach Ingolstadt angesetzt 81 f, da aber wieder nur wirkl. 27 f durch Joseph Merkle, die übrigen 54 f aber durch Tabellarische Übersichts-Berechnung bezahlt worden, so kommen ebenfalls hier abzurechnen

54 f

-------------------------------------

fol. 7 wurden auf Schanzarbeith vom 20. und 30. Merz 1799 verrechnet 152 f; da aber von Joseph Merkle 83 f 41 Xr bezahlt worden, die übrigen 68 f 19 Xr aber durch Tabellarische Übersicht-Berechnung, so kommen ebenfalls hieher

68 f 19

Summa: 218 f 49 Xr

Hat also Anton Schlicker an Joseph Merkle nur noch hinaus zu bezahlen

175 f 54 Xr 1 H

Notiert Wolferstadt
den 24. Nov. 1799

---------------------------------------------

Nr.2

Conto
an die Gemeind Wolferstatt

Erstlich haben die französischen Husaren nehmlich 7 Mann und 7 Pferdt
an Haber, Heu, Essen, Trinken und so ander verzehrt..................................14 f 45 Xr

2 tens haben die kaiserl. Truppen, auch 7 Mann und 7 Pferdt
an Haber, Heu, Essen, Trinken und so andern verzehrt:....................................12 f 30 Xr

3 tens wiederum kaiserl. Truppen
von Dingelspühl gekommen verzehrt:....................................... ...........................--7 f 6Xr

4 tens mehr haben die Kaiserlichen verzehrt:..................................................6 f

5 tens Haben auf ein Neues die Kaiserlichen verzehrt...............................................5 f 43 Xr
6 tens haben die kayserl. Druppen verzehrt................................................................6 f 41 Xr

Summa: 52 f 51 Xr

mit Dank bezahlt
Johann Henle

_____________________________________

Actum Wolferstadt den 22. Jenner 1799

Bey der unterm heutigen Dato vorgenommener Gemeindediener- und Hirtendingung wurde noch besonders vorgetragen:
1 mo: haben Johann Kratzmeyr diesamtiger und Jakob Huber pfälzischer Unterthan beide leerer Gemeindhäuser-Besitzer vorstellig gemacht, daß ersterem Gemeindhaus pr. 7 Xr und jenes des letztem pr. 6 1/2 Xr in der dahiesigen Gemeind-Rolle zur Anlage eingetragen seyen.
Wie nun aber unter allen Gemeindhäusern dahier keine höheren als Pr. 6 Xr eingelegt ist und sie dadurch, nemlich der erste pr. 1 Kreuzer letzter aber pr. 1/2 Xr zu sehr beschweret sind, so wollen sie bitten, man möchte diese besondere Beschweherden von ihren Häusern abschreiben und solche gleich anderen Gemeind-Häusern auch nur pr. 6 Xr in die Rolle einlegen.
Hierauf hat die Gemeind zur Antwort gegeben, daß da ein anderes leeres Gemeindhaus nicht mehr als 6 Xr bezahle, so dürften auch diese zwey nicht mehrer bezahlen.

Resolution

Sollen also jeder von seinem leeren Haus wie ein anderes leeres Haus
6 Xr in Zukunft zu bezahlen haben

actum ut supra

2 do: haben sich einige Gemeind leuth beschwehret, daß jene Fuhren, welche für K.K. Depot so anderem im vorigen 1796 ten Jahr geleistet worden, übersetzet und also zu mäßigen seyen.
Damit nun aber hivon nähere Untersuchung und allenfallsige Ausgleichung zuvor noch gemacht werden könnte, so wurden jene besonderen Gemeind-Rechnungen pro 1796, die vom Johann Gruber des Gerichts, Martin Stachel Keisersheimisch, Lorenz Bickelbacher und Jakob Eigenmann beide diesamtig geführt worden, nochmals beyr versammelten Gemeinde verlesen , denen dermaligen Bürgermeistern Anton Fürst des Gerichts, Wilibald Schneid, Martin Jung und Jos. Weiß die Abschrift hievon mitgetheilt, daß sie mit Zuziehung der dahiesigen Gerichtspersonen mit jenen, welche Fuhren geleistet haben, eine gütliche Übereinkunft treffen möchten, in dessen Entstehung aber wäre die Sache bey hiesigem Kasten- und Richteramt vorzubringen, woselbst man rechtliche Untersuchung pflegen und Bescheid ertheilen werde. Bis nun die nächste Gemeind-Rechnung wird abgehalten werden, wäre bis dahin diese Sache in Ordnung zu bringen

Actum ut supra

Actum Wolferstadt, den 27 ten Merz 1798

Bey der anheut abgelesenen Gemeind-Rechnung hat sich ........, daß in der besonderen Gemeind-Rechnung sich mit Einschluß der verborgenen die Ausgaben um mehr belaufen als die Einnahmen, daß rücksichtlich der Fuhr pro 1796 ein Rückstand von f. hafte, daß am Capital so von diesseitig hochgenediger Herrschaft ist pro 1796 aufgenommen worden, nachdem heuer neml. per 1797 baare 400 f bezahlt worden, somit inte ad 60 f noch haften 1100 f , man hat dahero von amtswegen so wie die Rechnungen selbst, welche nicht von einem einzigen Gemeindsmann widersprochen, sondern ohne Widerspruch sowohl im ganzen als einzelweis einverstanden worden sind, einig dieser Gegenstände wößent.

Hierauf wurden die zwey Abtheilungen der Gemeinde und also jede mit ihren Äußerungen vernohmen: deren die eine Abtheilung nemlich die Leerhäusler und andere einzelne wenige Söldner zu vernehmen gaben, es seyen diese Schulden meistens wegen Fuhren und Lieferungen zur französischen und auch K.K. Armee gemacht worden. Die Leerhäusler und Geringen hätten also zu den Fuhren nicht zu bezahlen, gleich wie die Bauernschaft nicht zu ihren Scharwerken, die sie nach Ingolstadt geleistet hätten, zu bezahlen haben. Zu den Lieferungen aber wären sie nicht anderst als nur nach ihrem Vermögen schuldig, bey zu tragen.
Die andere Abtheilung, nemlich die Bauernschaft äußern entgegen, daß diese Fuhren und Lieferungen außerordentlich groß gewesen und nicht unter die ordinari Fuhren zu zehlen seyen und also gleichwie die Leerhäusler gleichheitliche Gemeindnutzungen, also mit gleichheitliche Zahlungen bey solch außerordentl. Fuhren und Lieferungen zu machen hätten, doch aber seyen die Leistungen durch die Gemeinds-Rolle- Umlagen ( wodurch der Bauersmann nicht nur von seinem Gemeind-Haus sondern auch von seinen Gütern sohin ungemein Stücken angelegt worden ) bezahlt worden, ja noch über dies auch die meisten Zahlungen bereits schon an Fuhren selbst geleistet worden.

Die Zahlung solcher Schulden könnte also
1.durch Einhöbung der Reste, so in der Gemeind_Rechnung als der Gemeind-Rechnung extra ordinari oder besonderer Rechnung sich befinden ad 190 f
2.Durch Einhöbung der Capitalien ad 377 f
3.Durch baares Geld, so sich mittels Holzverkauf ergeben dürfte ad 550
4.Vom Baadhaus-Verkauf Rest von 306 f geleistet werden. Die noch weitter vorbemerkte Schulden aber könnten nach und nach durch Gemeindeanlagen abgethan werden

Die Leerhäusler bringen entgegen vor,daß sie zur Zahlung der Fuhren sich nicht einverstehen wollen.
Erstlich müßten die Schulden, wie vorbeschrieben worden jedem zu bezahlen seyn, jedoch zu diesen Schulden , gleichwie der Fuhrlohn. Schulden auf Zahlug der Gemeinde zu nehmen so müßten auch die Inwohner die sie mit der Hand zur Schanzarbeith in Ingolstadt geleistet hatten, zum Schuldenstand gerechnet und also gleichwie die, welche Fuhren geleistet haben, ihre Zahlung, die sie ihren nach accord und nach dem Lohn wie die Rechnung besaget zusehen wollen erhalten; so müßten auch sie Leerhäusler ihre Scharwerkskösten im voraus erhalten.

2 tens haben sie Leerhäusler das nemliche Recht zu den Resten so noch zu den Gemeind-Rechnungen zu bezahlen sind, zu den Capitalien, zu dem Baadhaus und dem zu verkaufenden Holz oder Holzgeldern und wuren diese Gegenstände in gleiche Gemeindstheile zu vertheilen.Wenn nun diese zum voraus vertheilt worden sind, so können erst alsdann die Lieferung und die Fuhren, die noch im Rückstand haften, und die Scharwerkkösten dann die noch weitere Gemeindkösten und Schulden durch die Gemeinds-Anlagen zu bezahlen
Die Bauernschaft wird sich darauf einverstehen, daß die Gemeinds-Reste, die Capitalien, das Holzverkaufs-Geld und der noch rückständige Baadhausverkaufsschilling zu gleichheitl. Vertheilung kommen möchte, die jenigen noch rückständige Schulden, noch schuldige Capital ad 1100 f die Fuhrlohn und Lieferungskösten, dann die Kösten der Schanzarbeithen aber wären nach der noch zu verbessernden Gemeind-Rolle zu bezahlen. Da nun solch güetliche Übereinkunft von allen gegenwärtigen Gemeindleuthen, deren ledigl. nur 4 abgingen , verstätiget worden, so wurde hierüber gegenwärtiges Protocoll ex officio abgefaßt.


actum ut supra

Joseph Mergle,
Simon Gerber,
Paul Rösch,
Andre. Beistle

In fidem

lit. Schmid

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Mir Endes unterschriebenen ist von dem alhiesigen Bürger Meister Ambt wegen Haltung 3 Lob Ämbtern Nämlich Schauer-, Wendelini- und Leonhardi Ambt bezahlt worden....................................................................................45 X
Denen Minstranten desgleichen ........................................6 X

Summa: ..............................51 Xr

Wolferstadt, den 20ten October 1799
Anton Böswald
L.M ( ludi magister )

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Einem Collectierenden Geistlichen aus dem Klosetr Vallepiana Im Genuesischen so durch die Franzosen verheert worden können von hiesiger Gemeinde verabreicht werden
6 Xr

Wolferstadt, den 27. Dec. 1799
In Abwesenheit Titl. H. Amtskastner
Herker
Amtsschreiber

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Die Gemeinde Wolferstadt
Morgen als den 27. Juli haben 19 Mann auf die Schanz nach Ingolstadt,
Hagau 1 Mann bey Straf unausbleiblich zu erscheinen.

Hierorts gestellt
Ingolstadt, den 3. August 1799
Wagner
(Ratsdiener)

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Am 26. Merz 1799 sein 2 fier spenige Wagen nach Eichstett abgeortt worten
und mitt Keiserlichen magazin gelatten worden und nach ulm gefahren
und 7 Tag des Dags vor jeten wagen vor 12 fl,
dann 2 Wagen per 168 f und diese 2 wagen haben Erhalten
und ist Ihnen per abtschlagt zalt worten
71 f 30

haben noch gutt
96 f 30 X

Lebolt Kazenberger hatt noch gutt von der fur nach ulm
von 2 Stuck .................:28 f

und antoni schlicker deß gleichen ...........28 f

antoni first hatt gutt............. 11 fl

Michel ferber 1 Stuck ...........11 fl

Josef Merkle 1 stuck ........11 fl

Und haben noch gutt von dem Ingolstetter fuhrwesen:

Georg ... und baulus Resch ..............9 fl

Martin Kraus 1 Stuck ............................6 fl

Simon Burger ........2 stuck...................15 fl

Martin Rusch 1 stuck ...............................6 fl

Georg Weber 2 stuck............................. 12 fl

Xaveri Mielich 1 stuck............................... 6 fl

54 fl

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Den 29. Merz 1799 seind 2 Wagen nach Ingolstatt mit baustein zu dem festungsbau
und 3 Tag und 3-spennige Wagen belaufen sich auf Kosten zu .-................................8 fl
und haben Erhalten an disen Fuhren per abt schlag ......................................................27 fl

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Von dem Bürgermeister Joseph Merkle sein noch an keiserlichen Fuhren zu bezahlen,
welche da beschriben sein
150 f 30 X

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Den 23 Merz und 30ten wurten im Jar 1799
von hir 38 bersohnen auf die schanz abtgeortnett
auf 6 tag, jetten Dag 40 X zu Empfannen haben
und haben Erhalten den 23. und 30 ten Merz an gelt
83 f 40 X

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Ausgab

Auf Abgang und Nachlaß

Nach gepflogener Untersuchung hat Johann Vogl von Zwergstraß in die Gemeinde-Rolle 2 Xr 4 H zuviel bezahlen müssen und ist, wie fol. 12 a bemerkt pro 1797 et 1798 in Verborg geblieben 1 f 34 Xr 3 H, welche also als zuviel verrechnete hierorths auf Abgang zu schreiben kommen
1 34 3
Da von nachstehenden alten Verborg-Posten fol. 12 a bis 13 b incl., welche bezahlt worden sind, zu Handen des Bürgermeisters nichts gekommen, sondern privative verrechnet und bezahlt worden mit 77 f 7 Xr 2 1/2 H. So kommen hierorths in Abgang zu schreiben solche
77
7
2 1/2
Die vorn fol. 1 b in Einnahm wegen unterm 10. July und 15.Aug. 1799 einquartierter Mannschaft gesetzte 40 f 52 Xr 4 H, weil sie nicht zu Handen des Bürgermeisters gekommen, sondern privative laut Tabellarischer Übersicht vereinnehmt und verausgabt worden, kommen hieher mit
40
52
5
Eben so auch die von den Inwohnern bezahlte
- 38
Jakob Huber wurde zu hoch in der Rolle angelegt und hat deswegen abgezohen 2 Xr 7 H; so hieher kommen mit
- 2
7
Joseph Scheller zu Weilheimerbach wurde zu hoch in die Rolle angelegt und hat deswegen abgezohen
1
17
-
Franz Behringer und dessen Eheweib Verborg, weil selbe gestorben und verdorben, kommt hieher mit
1
26
-
Maria Anna Frank und Eva Ziegelmüllerin Verborg kommt ebenfalls hieher mit
- 56

Summa

123

54

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Ein Blick in die Vergangenheit Geschichte der Pfarrei Der Roemerstein von Wolferstadt Hagau Das Ehehaftbuch von 1571 Franzosen in Wolferstadt
1796-1806
Geschichtliches
von
Zwerchstrass
Sühne für Mord und Totschlag Anwesen
und deren Besitzer im 19.Jahrhundert
Gefallen für...............
1939/1945
+
Wolferstadt im Licht der Ehehaft von 1571 Geschichte der Schule 300 Jahre St.Laurentiuskapelle Quellen der Ortsgeschichte: Gemeinderechnungen
1796-1806

Quellen der Geschichte:

Gemeinderechnungen

Vorbemerkungen
1796
1797
1798
1799
1800
1801
1802
1803
1804
1805:Kriegskosten
1805/1807:Kriegskosten
1806
1806: Einquartierungen
1824
1826/1827