Hagau während der Reformation

Mit der Reformation begannen auch für Hagau turbulente Zeiten. Auf Geheiß des Landesherrn Ottheinrich von Neuburg wurde im Fürstentum die Lehre Martin Luthers eingeführt und die Untertanen auf die neue Kirchenordnung verpflichtet.
Das Domkapitel als Patronatsherr der Kirche von Hagau wehrte sich vehement gegen die Schmälerung ihrer Rechte. Um die Anstellung eines evangelischen Diakons oder Predigers zu verhindern, veräußerte das Domkapitel 1577 hurzerhand die Güter des Frühmessbenefiziums.
In einem Schreiben heißt es:

"Item haben die von Aistet, waß ein Pfarrherr daselbst gehapt von hauß, hoff eckher, wisen, holtz alles hinweg verkaufft vnd ain guot Summa gelts darauß gelöset, damit man inen kain frumesser oder Diacon mer hinüberordnen oder setzen khönde"

Neuburg verlangte darauf die sofortige Wiederherstellung der ursprünglichen Stiftungsintention:

"Nach Verlesung des Amtsverwaltersberichts hält man dafür, daß an die von Aistet begehrt werden soll, weil man einen eigenen Diakon dahin verordnen muß, diesjenig, was zur Frühmeß gehörig, wieder verfolgen zu lassen."


Ein Blick in die Vergangenheit Geschichte der Pfarrei Der Roemerstein von Wolferstadt Hagau Das Ehehaftbuch von 1571 Franzosen in Wolferstadt Geschichtliches von Zwerchstrass
Sühne für Mord und Totschlag Anwesen und deren Besitzer im 19.Jahrhundert Gefallen für...............

Wolferstadt im Licht der Ehehaft von 1571

Geschichte der Schule

Kapelle

Quellen der Geschichte: Gemeinderechnungen

Hagau

Deutung des Ortsnamens
Die Anfänge des Ortes
Die Herrschaft des Domkapitels Eichstätt
Die Liebfrauenkirche
Die Frühmessstiftung
Aus der Reformationszeit
Das geteilte Dorf
Hagau um 1776
"Status personalis et realis"