Eine heidnische Kultstätte

Wolferstadt wird zwar erst 1144 das erste Mal urkundlich erwähnt, doch bezeugen archäologische Befunde in der näheren Umgebung eine frühe Besiedlung, die bis in die Kelten- und Römerzeit zurückreicht.
Besiedlungsgeschichtlich von besonderer Bedeutung ist die Topographie des Kirchbergs.

Ein alemannisches Reihengräberfeld unterhalb der heutigen Kirche ist ein deutlicher Hinweis auf die Entstehung des Ortes zur Zeit der alemannischen Landnahme im 5./6.Jahrhundert. Die Höhe über dem Bestattungsplatz mit Blick nach Osten zur aufgehenden Sonne war in der Vorstellung der Menschen der damaligen Zeit ein Ort von sakraler Ausstrahlung, ein heiliger Bezirk.

Der im Untergeschoss des Kirchturms aufgefundene römische Grab- bzw.Weihestein erhärtet die Annahme, dass hier in vorchristlicher Zeit eine heidnische Kultstätte bestand, wo Weihe- und Opferhandlungen vorgenommen wurden.

Die Wahl des Standortes der späteren Kirche weitab vom besiedelten Tal auf der beschwerlich zugänglichen Höhe ist wohl in der langen Kulttradition, die dieser Stätte anhaftet, begründet.

Ein Blick in die Vergangenheit Geschichte der Pfarrei Der Roemerstein von Wolferstadt Hagau Das Ehehaftbuch von 1571 Franzosen in Wolferstadt Geschichtliches von Zwerchstrass
Sühne für Mord und Totschlag Anwesen und deren Besitzer im 19.Jahrhundert Gefallen für...............

Wolferstadt im Licht der Ehehaft von 1571

Geschichte der Schule

Kapelle

Quellen der Geschichte: Gemeinderechnungen

Geschichte der Pfarrei

Aus den Anfängen
Eine vorgeschichtliche Kultstättte
Unter der Herrschaft des Domkapitels Eichstätt
Die "Junge Pfalz"
Wolferstadt wird protestantisch
Katholisches Zwischenspiel
Zum 2. Male protestantisch
Bildersturm
Wolferstadt, ein lutherischer Ort
Wieder katholisch
Im Dreißigjährigen Krieg
Bet, Kindlein, bet!
Filialkirche Hagau
Herz Jesu-Kapelle in Weilheimerbach
1925: Glocken auf dem Turm
1952: Neue Glocken
Die Kirchenorgel
Ordensschwestern für die Pfarrei
Verzeichnis der Pfarrer
Kapläne und Cooperatoren