An der Dreistammesecke

Die Herrschaft der Römer nördlich der Donau fand mit dem Alemanneneinfall im 3. Jahrhundert ihr Ende. Es setzte eine Besiedlungswelle ein, die schrittweise den ganzen süddeutschen Raum westlich des Lechs erfasste.
Der übermächtige alemannische Bevölkerungsanteil bildete die Keimzelle des schwäbischen Volksstammes.
Etwa zur gleichen Zeit drängten die Baiuwaren, aus Böhmen kommend, in das von den Römern geräumte Gebiet vor und ließen sich dort nieder.
Die Wanderbewegungen germanischer Stämme endete im 8. Jahrhundert mit dem Vorstoß der Franken, in dessen Verlauf auch fränkische Siedler sich ihren Anteil an der Landnahme sicherten.
Zwerchstraß liegt in dem Gebiet, wo die drei Stämme in enger Nachbarschaft lebten. Ein Indiz hierfür sind die im wesentlichen heute noch gültigen Dialektgrenzen, die hier aufeinander treffen. Der Ulberg markiert etwa die Dreistammesecke. Südlich davon (Wolferstadt, Hagau, Wemding) ist schwäbisch-alemannisches Sprachgebiet, während es im Norden (Döckingen, Aurnheim) ebenso eindeutig fränkisch ist und im Osten bzw. Südosten (Wittesheim, Monheim) die typisch "baierische" Mundartfärbung vorherrscht
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Herrschaften und Landesausbau


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Zwerchstrass

Der Ortsname "Zwerchstrass"
Die Dreistammesecke
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Der Ulberg
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Die Siebeneichhöfe