Eine heidnische Kultstätte

Der im Untergeschoss des Kirchturms aufgefundene
römische
Grab- bzw.Weihestein
erhärtet die Annahme, dass hier in vorchristlicher Zeit
eine heidnische Kultstätte bestand,
wo Weihe- und Opferhandlungen vorgenommen wurden.

Die Wahl des Standortes der späteren Kirche
weitab vom besiedelten Tal
auf der beschwerlich zugänglichen Höhe
ist wohl in der langen Kulttradition,
die dieser Stätte anhaftet, begründet.

Ein alemannisches Reihengraeberfeld ,
das im Jahre 1927 unterhalb der heutigen Kirche entdeckt worden war, ist ein deutlicher Hinweis auf die Entstehung des Ortes zur Zeit der alemannischen Landnahme im 5./6.Jahrhundert.
Die Höhe über dem Bestattungsplatz mit Blick nach Osten zur aufgehenden Sonne war in der Vorstellung der Menschen der damaligen Zeit ein Ort von sakraler Ausstrahlung, ein heiliger Bezirk.

Wolferstadt wird zwar erst 1144 das erste Mal urkundlich erwähnt,
doch bezeugen archäologische Befunde in der näheren Umgebung eine frühe Besiedlung,die bis in die
Kelten- und Roemerzeit
zurückreicht.
Besiedlungsgeschichtlich von besonderer Bedeutung ist
der östliche Hang des Wolferstädter Kirchbergs.

Wolferstadt Pfarrei Roemerstein Hagau Ehehaftbuch Franzosenzeit Zwerchstrass Sühnesteine
Anwesen im 19.Jh. Gefallen für... Wolferstattische Ehehaft Schule Kapelle Gemeinderechnungen

Geschichte der Pfarrei

Aus den Anfängen
Eine vorgeschichtliche Kultstättte
Unter der Herrschaft des Domkapitels Eichstätt
Die "Junge Pfalz"
Wolferstadt wird protestantisch
Katholisches Zwischenspiel
Zum 2. Male protestantisch
Bildersturm
Wolferstadt, ein lutherischer Ort
Wieder katholisch
Im Dreißigjährigen Krieg
Bet, Kindlein, bet!
Filialkirche Hagau
Herz Jesu-Kapelle in Weilheimerbach
1925: Glocken auf dem Turm
1952: Neue Glocken
Die Kirchenorgel
Ordensschwestern für die Pfarrei
Verzeichnis der Pfarrer
Kapläne und Cooperatoren